Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Kontrollpunkte, damit Ihr Anzug wirklich souverän wirkt. Viele Männer gehen davon aus, dass sie ihre Konfektionsgrösse kennen – und dass ein Anzug automatisch passt, solange sie dabei bleiben. Wäre es doch so einfach. Schnitte, Konstruktion und Stil variieren stark, und leider gibt es keine Einheitsregel für jede Körperform. Genau das macht die Suche nach dem perfekt sitzenden Anzug oft schwierig.
Genau hier kommt Edit Suits Co. ins Spiel. Wir nehmen Ihnen diese Herausforderung ab, indem wir Anzüge exakt nach Ihren Massen fertigen – mit höchster Präzision und Liebe zum Detail.
Bis dahin finden Sie hier die wichtigsten Grundlagen für die Beurteilung der Passform Ihres Anzugs – beginnend mit dem Sakko.
Schulterlinie
Anzugschultern gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: gepolstert, weich konstruiert oder als La Spalla Camicia. Unabhängig von der gewählten Variante ist eines entscheidend: die Passform. Das Ende der Schulter sollte exakt mit dem natürlichen Schulterpunkt Ihres Körpers abschliessen. So kann der Ärmel sauber fallen und in einer geraden Linie nach unten verlaufen. Ist die Schulter zu eng, zieht der Ärmel am Oberarm. Ist sie zu breit, hängen die Schultern unnatürlich und es entsteht eine unschöne Vertiefung.

Revers
Das Revers sollte flach am Oberkörper anliegen. Entsteht ein Spalt zwischen Brust und Revers, ist das Sakko zu gross. Wölbt sich das Revers nach aussen, ist die Brustpartie zu eng. Viele machen den Fehler, den Anzug zu knapp zu wählen – doch eng ist nicht automatisch richtig.

Ärmel- und Sakkolänge
Beides sind sehr persönliche Entscheidungen, dennoch gibt es bewährte Richtlinien. Bei den Ärmeln gilt: In entspannter Haltung sollte immer ein Teil der Hemdmanschette sichtbar sein – idealerweise etwa ein Zentimeter. Ein Hauch Kontrast unter dem Ärmelabschluss verleiht dem Look zusätzliche Schärfe.
Bei der Sakkolänge bevorzugen britische Traditionalisten einen längeren Schnitt. Eine klassische Faustregel ist, das Sakko an den Fingerknöcheln auszurichten. Italienische Schnitte fallen meist kürzer aus und werden mit schmaleren Silhouetten kombiniert, was die Beinlinie elegant verlängert. Als moderne Faustregel gilt: Das Sakko sollte vorne etwa auf Höhe des Schrittansatzes enden und hinten das Gesäss leicht bedecken. Mit dieser Orientierung liegen Sie in den meisten Fällen richtig.

Verschluss
Ein Sakko sollte immer problemlos geschlossen werden können. Idealerweise besteht zwischen Bauch und Verschluss ein Spielraum von etwa zwei bis drei Zentimetern. Ist es zu eng, entstehen X-förmige Spannfalten im Vorderteil. Ist es zu weit, verliert das Sakko an Form und Klarheit. Der Knopf sollte in der Nähe der breitesten Stelle Ihres Bauches sitzen, damit der Stoff darunter natürlich fallen kann.
Klingt nach viel? Das sind lediglich die Grundlagen. Weitere Faktoren wie Körperhaltung spielen ebenfalls eine Rolle – doch statt Ihre Haltung zu verändern, sollte Ihr Anzug die Arbeit für Sie übernehmen. Wenn Sie einen Anzug möchten, der wirklich perfekt sitzt, beraten Sie unsere erfahrenen Stilberater gerne persönlich.
Im nächsten Beitrag widmen wir uns der perfekten Passform der Hose – denn auch dort steckt der Teufel im Detail.
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