Das Kombinieren von Mustern und Farben ist eine Kunst – aber keine, die kompliziert, einschüchternd oder zu vermeiden sein muss. Auch wenn gemixte Looks oft mit kurzlebigen Trends oder avantgardistischen Subkulturen assoziiert werden, kann die richtige Kombination aus Farben und Mustern einen stilvollen, mühelosen Eindruck hinterlassen. Wenn Sie ein paar einfache Grundregeln beachten, kreieren Sie im Handumdrehen individuelle Outfits – ganz ohne überladen zu wirken.
Don’t: Muster von Kopf bis Fuss
Vermeiden Sie es, vollständig auf Streifen zu setzen. Streifen haben sich zwar seit ihren maritimen Ursprüngen stark weiterentwickelt – heute sehen wir horizontale, vertikale, breite und feine Streifen –, dennoch gilt Zurückhaltung. Kombinieren Sie nicht horizontale Streifen oben mit vertikalen unten oder umgekehrt und achten Sie stets auf die Breite der Streifen, wenn mehrere Teile zusammenkommen sollen.
Do: Auf den Massstab achten
Wenn Sie beispielsweise Streifen mit Karos kombinieren, sollte der Massstab ähnlich sein. Sind die Streifen eng beieinander, sollten auch die Karos eine vergleichbare Grösse aufweisen. Symmetrie wirkt für das Auge besonders harmonisch und sorgt für einen stimmigen Gesamteindruck.
Don’t: Mehr als drei Muster kombinieren
Vor allem, wenn Sie neu im Thema sind, sollten Sie es nicht übertreiben. Das gleichzeitige Mischen von Streifen, Punkten und floralen Mustern kann schnell überladen wirken und den gepflegten Eindruck verlieren lassen.
Do: Layering einsetzen
Nutzen Sie Layering, um Muster subtil einzubringen. Statt gemusterte Hosen mit einem auffälligen gestreiften Oberteil und einer Paisley-Krawatte zu kombinieren, setzen Sie auf Jacken, Blazer, Leinenhemden oder Oxford-Hemden, um verschiedene Muster dezent anzudeuten.
Don’t: Zu viele Farben einsetzen
Beim Kombinieren von Mustern empfiehlt es sich, bei einem dominanten Grundton zu bleiben – etwa Blau, Grau oder Schwarz – und gezielte Farbakzente über Einstecktücher, Krawatten oder Schnürsenkel zu setzen.
Do: Den Anlass berücksichtigen
Nicht jeder Anlass eignet sich für modische Experimente. Eine Hochzeit oder eine Trauerfeier ist kaum der richtige Rahmen für auffällige Musterkombinationen. Wenn Sie noch am Anfang stehen, bleiben Sie bei formellen Anlässen klassisch und heben Sie mutigere Looks für Freizeit oder Wochenenden auf.
Wir könnten noch lange darüber sprechen, was funktioniert und was nicht. Die Erfahrung zeigt jedoch: Sobald Männer beginnen, Muster zu kombinieren, entwickeln sie schnell ein Gespür dafür, wann ein Look stimmig ist. Probieren Sie es aus – nur so finden Sie Ihren eigenen Stil.
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