Es gibt Männer, die ihren Anzug wöchentlich in die chemische Reinigung bringen. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: Man möchte im Büro stets gepflegt und frisch erscheinen. Zu häufiges Reinigen schadet jedoch den Naturfasern und verkürzt die Lebensdauer Ihres Anzugs erheblich. Ist Ihr Anzug sichtbar verschmutzt, gehört er selbstverständlich in die Reinigung. Andernfalls reicht oft ein Fusselroller oder das vorsichtige Entfernen kleiner Flecken mit Wasser und einem weichen Tuch. Als Faustregel gilt: nicht öfter als einmal pro Monat reinigen.
Dämpfen statt Bügeln

Wenn Sie die Lebensdauer Ihres Anzugs verlängern möchten, investieren Sie in einen Kleider-Steamer. Verwenden Sie niemals ein trockenes Bügeleisen direkt auf dem Stoff, da Hitze die Fasern beschädigt und einen unerwünschten Glanz erzeugen kann. Reicht das Dämpfen nicht aus, bringen Sie den Anzug in die Reinigung und bitten Sie um professionelles Pressen.
Richtig aufhängen

Hängen Sie Ihre Anzüge stets im Kleiderschrank auf. Um die Form zu erhalten, empfehlen wir Holz- oder Kunststoffbügel mit abgerundeten Kanten. Diese unterstützen die natürliche Schulterform und sorgen dafür, dass der Anzug sauber fällt. Nach ein bis zwei Tagen nimmt der Stoff seine ursprüngliche Silhouette von selbst wieder an.
Korrekt packen

Auf Reisen ist Rollen die beste Methode, um Ihren massgeschneiderten Anzug zu transportieren. Drehen Sie den Anzug auf links, legen Sie die Schultern aufeinander und achten Sie darauf, dass Nähte und Revers sauber ausgerichtet sind. Rollen Sie den Anzug anschliessend locker von unten nach oben. Eine gute Nachricht für alle, die nur mit Handgepäck reisen.
Saisonal lagern

Einige Anzüge sind saisonabhängig. Schwere Wollanzüge tragen Sie im Hochsommer kaum. Bevor Sie diese für längere Zeit verstauen, lassen Sie sie reinigen. Bewahren Sie Anzüge in staubigen Schränken zusätzlich in einer atmungsaktiven Kleiderhülle auf, um sie optimal zu schützen.
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